Andy S. Falkner: Lebensbasierte Zivilisation

Science Fiction Memoir

Megalomane und Gigantophobe, Band 49, 2015

Amazon · ungarisch

Andy S. Falkner: Lebensbasierte Zivilisation

Auf der Basis des Todes baute der Mensch seine Zivilisation aus toten Materialien: Er begann mit Steinen, welken Blättern und trockenen Stöcken; später brach er die Äste von den Bäumen selber ab, um damit seine Speisen zu erschlagen. Zuerst packte er sich gegen die Kälte in die Haut toter Tiere ein und dann kam er darauf, dass er die Tiere nicht nur für ihr Fleisch, sondern auch für ihr Fell umbringen konnte. Zu Anfang reichten ihm die Löcher und Höhlen für die Nacht, dann aber blockierte er den Eingang mit Steinen, Ästen und sogar gefällten Baumstämmen. Dann baute er seine Häuser und Städte aus genau solchen toten Stoffen und getöteten Lebewesen; bis auf seine Nahrung brauchte er kaum etwas Lebendiges. Aber heute hat sich selbst das geändert: Aus den Überresten toter Lebewesen in der Tiefe der Erde, aus Mineralöl, werden immer häufiger auch Lebensmittel angefertigt, selbst wenn dieses zu einem hohen Prozentsatz weiter zerstört wird: Es wird verbrannt. Der Mensch baut sich weiter eine todesbasierte Zivilisation. Wäre das auch lebensbasiert möglich?

Suchwörter: Pflanze, Tier, Alien, Autist, Raumschiff, Planet, Kultur


Megalomane und Gigantophobe

Band 50: Fünfzigster

englisch ungarisch esperanto