16. Dezember 2016 

Louann Brizendine: Das weibliche Gehirn

Wenn ich dieses Buch vor 30 Jahren gelesen hätte, wäre mir einiges an Erstaunen erspart geblieben. Nicht, als ob ich etwa hätte in meiner Ehe anders handeln können; ich wäre nur weniger überrascht gewesen, wo ich mich gewundert habe, dass es so etwas gibt. Ich hätte einiges besser kapierr – ansonsten wäre alles geblieben wie es war. Da kann man nichts dagegen tun, selbst wenn man das wissenschaftlich untersucht und versteht.

Es gibt auch das Pendant dazu: Das männliche Gehirn. Ich bin selten auf so gut geschriebene und wissenschaftlich dermaßen fundierte populärwissenschaftliche Bücher gestoßen: Die Fußnoten mit Quellenhinweisen (die den Lesefluß stören würden) befinden sich in der zweiten Hälfte des Buches, mit einer ungewöhnlich langen Bibliographie.

Denjenigen, die wie Donald Trump, das politisch Korrekte nicht mögen (selbst wenn das die einzige Gemeinsamkeit mit ihm ist), sondern lieber alternativ oder freiheitlich-demokratisch (im ursprünglichen Sinne) denken wollen, kann ich beides sehr empfehlen.


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